Pressestimmen

Auftakt!, 3-2016:

Musica Italiana ist der Titel und das Programm dieser neuen CD des Duo Consensus. Sie enthält Musik aus Italien von Barock bis hin zur Romantik. Der Klang des Duo Consensus ist von hoher Delikatesse. Hohe Transparenz paart sich mit technischer Perfektion und schlichter Eleganz. Geschmackvoll werden Akzente mit perlenden Läufen verbunden. Cantilenenhafte Passagen gelingen dem Ensemble aus Gitarre und Mandoline ausdrucksstark. Hingegen würden dynamisch zupackende Passagen von einem stärkeren Hervortritt der ausgezeichneten Gitarre profitieren. Naturgemäß sind nicht alle Werke ursprünglich für Mandoline und Gitarre geschrieben worden. Die Werke selbst stammen von Romaldi, Vivaldi, Leone, Calace und Munier. Für musikalische Abwechslung sorgt die Einspielung der anfangs genannten Komponisten auf Barockinstrumenten.

Das mehrsprachige Booklet enthält kurze Lebensläufe der Künstler und Komponisten sowie Informationen zu den Besonderheiten der jeweiligen Epoche in puncto Instrumentarium und Spieltechnik. Nicht nur für die Liebhaber dieser Instrumente ist diese CD eine Kaufempfehlung. (MB)

Duo Consensus

Auftakt!, 1-2015:

Aufhorchen ließ im nächsten Wettbewerbsbeitrag das LJZO Brandenburg-Berlin unter der Leitung von Christian Laier. Mit dem in Deutschland völlig unbekannten Werk Dance Poeme des Japaners Hiroshi Oguri, bewies das junge ambitionierte Ensemble welchen Nuancenreichtum es in seiner Vortragsweise zur Verfügung hatte. Sowieso war der junge Dirigent Christian Laier die dirigentische Überraschung des Wettbewerbstages in der Kategorie Zupforchester. Mit Elan und Dynamik demonstrierte er, was Dirigenten können sollten. Die Musiker lasen ihm von Taktstock und Lippen ab. (Werner Franconi)

Elbe-Jeetzel-Zeitung, 25.03.2013:

Geschmeidig fügen sich die zart gezupften Töne der Gitarre als Untermalung in den ausdrucksstarken, dominant-hohen Mandolinenklang. Es entsteht ein harmonisch ausbalancierter Klangkörper der beiden Instrumente. [...] Mit einem stimmigen Programm stellte das Duo Consensus die Bandbreite der Musik für Gitarre und Mandoline dar und verzauberte das Publikum mit ihrem ebenso ausdrucksstarken wie leidenschaftlichen Spiel. (A. L. Oehlmann)

Phoibos, 2/2011:

Mit seinem Debüt-Album präsentiert sich das junge Duo sehr eindrucksvoll.

Die Einspielungen dieser CD sind von einer so wunderbaren Unaufdringlichkeit, dass sie dem Zuhörer selbst überlassen, wie tief er in die dahinterliegenden Aspekte eintaucht. Ihre transparente Linienführung zeichnet ein geradezu plastisches Bild der Entwicklung von neoklassizistischen Stücken mit folkloristischen Elementen hin zu den hochstilisierten modernen Kompositionen mit kaum noch abgrenzbaren traditionellen Wurzeln.

Das gut ausgearbeitete Thema, das sorgsam zusammengestellte Programm, das erstaunlich gründliche CD-Booklet, die klaren Interpretationen, die Meisterschaft, mit der beide musikalische Vielschichtigkeit mit transparenter Leichtigkeit zu Gehör bringen, sprechen für ihr großes Potential auf allen theoretischen und praktischen Ebenen der Musik. Diese CD ist ein absolut gelungenes Gesamtpaket, das Lust auf mehr macht. (Sandra Kebig)

Concertino, 3/2010:

Im Duo musizieren die beiden jungen Künstler mit schöner Tongebung, einer die Werke fein ausgestaltenden Phrasierung und ausdrucksstarkem Spiel. Melodische Phrasen werden prägnanten Elementen gegenübergestellt, kraftvolle Rhythmen und schnelle Wechselspiele verschmelzen zu einer homogenen Einheit. Sehr zu empfehlen! (gfz)

Gitarre aktuell, II/10:

Die beiden Interpreten Laier und Kumst bilden ein homogenes und spielfreudiges Duo, das mit diesem hoch anspruchsvollen Repertoire nicht nur die musikalischen Delikatessen der vorgeführten Werke aufzeigt, sondern auch die gelungene kooperative Arbeit der beiden Saiteninstrumente demonstriert.

Thüringer Allgemeine, 12.03.2010:

Das 'Duo Consensus' greift auf seinem Album 'Alba del dia – Tagesanbruch' auf Klassiker der Gitarren-Literatur zurück; der Titel der CD, die im Tonstudio der Weimarer Musikhochschule 'Franz Liszt' aufgenommen wurde, ist einer Serenade von Joaquín Rodrigo entlehnt. Karoline Kumst und Christian Laier haben aber auch Werke der in den 50er-Jahren geborenen Komponisten Máximo Diego Pujol und Celso Machado eingespielt.

Die Mischung aus Populärem wie Piazzollas viersätziger 'Histoire du Tango' und den Stücken jüngerer Meister macht diese CD so interessant. In Pujols 'Aires Candomberos' machen sich Pop-Einflüsse bemerkbar, sie zeugen aber auch von der Beständigkeit und Gültigkeit der mindestens hundert Jahre alten Tango- und der noch viel älteren südamerikanischen Folklore-Tradition. An Modernität allerdings ist Piazzollas 'Concert d´aujourd´hui' auch von den jüngeren Komponisten kaum zu überbieten.

Kumst und Laier glänzen auf ihrer CD nicht nur mit hoher Virtuosität – die ist ohnehin Voraussetzung -, sondern auch mit einer immer ungezwungen wirkenden Klangschönheit, on im munteren Allegretto grazioso von Castellnuovo-Tedesco oder in Rodrigos strenger Aria antigua, die das 'Duo Consensus' lyrisch und mit ruhigem Atem auserzählt. Beschwingt-folkloristisch und warmherzig klingen Machados 'Musiques Populaires Brésilliennes'; die Samba 'Pé de Moleque' ist der schönste Beweis für das exzellente, niemals oberflächlich-routinierte Zusammenspiel der beiden Instrumentalisten. (Charlotte Schulz)

Thüringische Landeszeitung, 24.02.2010:

Duos in der Besetzung Gitarre und Mandoline kennt man heutzutage nur sehr wenige. Das Duo Consensus, dass am Samstag im Gewölbekeller der Stadtbücherei spielte, sollte allerdings unbedingt dazu gehören. Nicht nur, dass Christian Laier an der Mandoline und Karoline Kumst an der Gitarre ihre jeweiligen Instrumente meisterhaft beherrschen, auch in kammermusikalischer Hinsicht sind sie mitnichten ein Gelegenheitsensemble. [...] Eine Perle der ersten Hälfte war ohne Zweifel die Sonate d-moll Domenico Scarlattis. Nuancenreich und dynamisch hervorragend herausgearbeitet, musizierte Christian Laier die Melodielienien; jede Verzierung erhielt ihre ihr zustehende Bedeutung, jeder Lauf war sauber ausgeführt, während Karoline Kumst in wohlabgestimmter Balance behutsam, aber temperamentvoll nicht einfach nur Continuo spielte, sondern als Begleiterin erfrischend aktiv mitwirkte und mitgestaltete. An den Variationen op. 281 von Carlo Munier zeigte sich kurz vor der Pause nicht nur die virtuose Vergangenheit der Mandoline, sondern einmal mehr und ganz besonders die Virtuosität des Interpreten Christian Laier. Die Komposition verlangte einiges von ihm ab; bravourös meisterte er jedoch jegliche technische Hürde, ... (Reinhard Jungrichter)

Goslarsche Zeitung, 11.06.2009:

... Was ja die Begriffe 'ungewöhnlich, außergewöhnlich, nicht gewöhnlich' als Markierung für das Konzert hervorrief, kann schon nach dem ersten Stück in ein 'das passt wunderbar zusammen' umgewandelt werden. Gitarre und Mandoline und diese beiden jungen Künstler - sie Anfang, er Ende 20 -, sind ein mehr als geeignetes Paar. [...] Dass ihr Name, aus dem Lateinischen übersetzt 'Übereinstimmung, Übereinkunft', nicht von ungefähr kommt, stellen die beiden Musiker in dem Beethoven-Stück allenthalben unter Beweis. ... (Angela Potthast)

Concertino, 3/2008:

Den Abschluss der ersten Konzerthälfte gestaltete dann eine der Preisträgerinnen des ersten Heinrich-Albert-Gitarrenwettbewerbes, Karoline Kumst aus Erfurt, die 2005 einen ersten Preis in der Altersgruppe III erzielen konnte. Sie spielte den ersten Satz aus der ´Sonate e-moll´ von Heinrich Albert, drei Sätze - Loure, Bourrée und Gigue - aus der Lautensuite E-Dur BWV 1006 von J.S. Bach sowie ein ´Concertino´ von Johann Kaspar Mertz. Bei den Sätzen der Bach-Suite gefielen mir besonders die klar differenzierte Artikuliertheit des Vortrages und die diziplinierten Tempi - vor allem bei der Gigue, wodurch der tänzerische Charakter der einzelnen Sätze sehr schön zum Vorschein kam. Technisch brillant und beeindruckend, gleichzeitig stilsicher gestaltet war das Mertz-´Concertino´. Vor allem klanglich wirkte die Solistin sehr überzeugend - eine junge Künstlerin, von der wir hoffentlich noch hören werden! (Mirko Schrader)

Concertino, 1/2008:

Am 07. August konzertierte das 'Duo Consensus' im Kaisersaal Schwarzburg mit einem gemischten Programm aus dem 18. und 20. Jh. Das hervorragende Zusammenspiel von Karoline Kumst (Gitarre) und Christian Laier (Mandoline) gefiel nicht nur in der Sonate 3, op.1 von Gabriele Leone, sondern auch bei amerikanischen Kompositionen von Stephen Funk Pearson, Chris Ruppert und Jeffrey Harrington.

Thüringer Allgemeine:

Durch technische Perfektion, Liebe zum Detail und viel Spielfreude wurde dieses Konzert zum akustischen und optischen Erlebnis.

Thüringer Allgemeine:

Die Zuhörer waren überrascht, was für Klänge sich diesen beiden Saiteninstrumenten entlocken ließen.

Starnberger Merkur:

Mit Dusan Bogdanovics 'Jazzsonata' hob die Erfurterin ihre Gitarre mit zartester Klangpoesie in meditative Sphären. In ihrem poetischen Vortrag schien sie wie verwoben mit ihrem Instrument. Mit fortdauernder konzentrierter Klarheit erreichte sie reinrassigen spanischen Ausdruck.

Thüringer Allgemeine:

Mit Rodrigos populärem 'Concierto de Aranjuez' überzeugte Karoline Kumst durch virtuoses und dynamisch reich differenziertes Spiel.

Thüringer Allgemeine:

Mit musikalischem Gespür für ausdrucksstarke Nuancen und höchst virtuos brillierte kürzlich Christian Laier (Mandoline). Das Publikum in der Cyriaki-Kapelle war begeistert.